Neuigkeiten

Neues zu Ausstellungen und Veranstaltungen sowie weiteren Projektarbeiten

Kröpeliner Tor geschlossen

Erstellt: 03.11.2020

 

Aufgrund der aktuell geltenden Verordnung zum Schutz vor Civid-19 Infektionen ist zurzeit der Besuch der Ausstellungen im Kröpeliner Tor nicht möglich.

Leider müssen auch alle Rundgänge bis auf Weiteres ausfallen.

Sonderausstellung im Kröpeliner Tor (zurzeit kein Besuch möglich)

Erstellt: 02.06.2020

 

Erinnern an Elisabeth von Thadden

Eine Ausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Elisabeth Adelheid Hildegard von Thadden (geboren am 29. Juli 1890 in Mohrungen/Ostpreußen, gestorben am 8. September 1944 in Berlin-Plötzensee) war eine Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus und gehörte dem Solf-Kreis an. Sie wurde im Januar 1944 verhaftet, im Juli desselben Jahres vor dem Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und im September in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
Die Ausstellung ist eine Annäherung an die Biografie der widerständigen Protestantin mithilfe von Fotografien und Dokumenten.
Fünf Kapitel werden behandelt. Auf Kindheit und Jugend in Pommern folgt der Abschnitt über die Entwicklung des pädagogischen Engagements Elisabeth von Thaddens. Der dritte Teil, „Von der Distanz zur Dissidenz“, beschreibt ihr Verhältnis zum NS-Regime. Abschließende Themen sind die Verhaftung 1944, die verschiedenen Haftstationen (darunter Ravensbrück) sowie der Prozess vor dem Volksgerichtshof und die Ermordung durch das Fallbeil in Plötzensee.

Bild: Elisabeth von Thadden, Passbild auf DRK-Ausweis 1941/42. Quelle: Archiv der Elisabeth-von-Thadden-Schule Heidelberg-Wieblingen.

Vom 02.09.2020 bis 29.11.2020 im Kröpeliner Tor (verlängert bis voraussichtlich 31.5.2021)

Das Kröpeliner Tor im Virtuellen Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern

Erstellt: 14.04.2020

Anfang April 2020 ist das Kröpeliner Tor mit sechs Exponaten aus seiner Dauerausstellung
„Dem Bürger zur Ehr – dem Feind zur Wehr. Zur Geschichte der Rostocker Stadtbefestigung vom Mittelalter bis heute“ in das Virtuelle Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern eingezogen.
Wir bedanken uns herzlich bei den Betreiber*innen!
Den ,Eingang‘ finden Sie unter der Rubrik „Kröpeliner Tor / Dauerausstellung“.

Das Virtuelle Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern ist ein Projekt der Stiftung Mecklenburg in Kooperation mit dem Museumsverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Gedenkbuch: Juden in Mecklenburg 1845-1945

Erstellt: 27.01.2020

Auf einer dichten Quellenbasis wird in diesem Gedenkbuch erstmals für einen Zeitraum von einhundert Jahren das vielfältige jüdische Leben in Mecklenburg dargestellt. Beschrieben werden nicht nur alle 45 jüdischen Gemeinden des Landes, deren Führungsgremien und leitende Persönlichkeiten. Durch die Auswertung von bislang nicht oder kaum zugänglichen Materialien war es auch möglich, detailreich zahlreiche zentrale Aspekte des jüdischen Lebens in Mecklenburg wie Herkunft, Bildung, Sozial- und Berufsstrukturen oder Auswanderungen in den Blick zu nehmen.

Die antijüdischen Maßnahmen des „Dritten Reichs“ wie die Entrechtung, Enteignung, Internierung, Deportation und Ermordung der Juden, aber auch Emigrationen, Suizide, Überleben durch sogenannte Mischehen oder im Untergrund sowie Versuche jüdischer Gegenwehr stehen im Mittelpunkt der Darstellung, die durch zahlreiche statistische Auswertungen und Tabellen ergänzt wird. Dabei werden die regionalspezifischen Gegebenheiten immer in Beziehung gesetzt zu deutschlandweiten Entwicklungen. Der Gebrauch des Buches und weitergehende Forschungen werden durch das umfangreiche Ortsregister erleichtert.

Die mit fast 1.200 Fotos illustrierten Kurzbiographien von mehr als 7.000 Juden, die zwischen 1845 und 1945 in Mecklenburg gelebt haben, vermitteln ein aufschlußreiches und vielfach erschütterndes Bild vom Leben und Sterben jüdischer Menschen.


Michael Buddrus ° Sigrid Fritzlar
unter besonderer Mitarbeit von Ute Eichhorn,
Angrit Lorenzen-Schmidt und Martin Wiesche

Juden in Mecklenburg 1845-1945
Lebenswege und Schicksale
Ein Gedenkbuch

Herausgeber:
Institut für Zeitgeschichte
München-Berlin und
Landeszentrale für politische Bildung
Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin 2019
672+808 Seiten, zahlreiche Abbildungen

ISBN: 978-3-9816439-9-2

Preis: 30,- €

Bestellungen: Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern

Jägerweg 2, 19053 Schwerin
Tel: 0385 58817950, Fax: 0385 58817952, E-Mail: poststelle@lpb.mv-regierung.de

Miro & Milena – Landesgeschichte als Comic

Erstellt: 17.12.2019

Ingo Koch ◦ Florian Ostrop ◦ Andrea Sommerfeld

Landesgeschichte als Comic

In Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. hat die Stiftung Mecklenburg in diesem Jahr den ersten Band einer landesgeschichtlichen Comicreihe realisiert. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Miro und Milena. Sie lesen mit Freude Bücher, lieben alte Geschichten, gehen gern ins Internet oder begeistert in der Halfpipe über ihre Grenzen hinaus. Im Großen und Ganzen halten sie sich für ganz gewöhnliche Jugendliche. Doch mit einem Mal ändert sich ihr Leben. Von einer offenbar wahnsinnigen Bande in einen goldenen Käfig verschleppt, brechen jahrhundertelang verschüttete Geheimnisse über die beiden herein.

Die spannende Entführungsgeschichte, in der ein bisschen mehr als Freundschaft entsteht, ist der erste Band der Serie „Comic MV“. Sie verbindet eine in der Gegenwart beginnende Comic-Fiktion mit Ereignissen aus der Landeshistorie Mecklenburg-Vorpommerns. Geschichte ist langweilig? Denkste!

Band 1, „Miro & Milena. Die Entführung“ ist zum Preis von 8,- € im Buchhandel und im Kröpeliner Tor erhältlich.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrt Angrit Lorenzen-Schmidt mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Erstellt: 07.05.2019

Die Mitglieder der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. gratulieren ihrer Geschäftsführerin und die Redaktion von „Zeitgeschichte regional“ ihrer leitenden Redakteurin zu dieser Auszeichnung!
Seit der Vereinsgründung 1995 und der Herausgabe der ersten Nummer von „Zeitgeschichte regional. Mitteilungen aus Mecklenburg-Vorpomrnern“ 1997 hat sich Angrit Lorenzen-Schmidt in hohem Maße um eine erfolgreiche regionalgeschichtliche Arbeit verdient gemacht.
Ob in der Organisation der Vereinsarbeit, der Koordination der Arbeit im Kröpeliner Tor, der aufwendigen Redaktionsarbeit für die Zeitschrift, der fachwissenschaftlichen Begleitung und künstlerischen Umsetzung von Ausstellungen, der vielfältigen Arbeit mit Schülerinnen und Schülern, insbesondere im Rahmen der Körner-Stiftung, der Initiierung regionalgeschichtlicher Veranstaltungen u.v.m. – ohne den Einsatz von Angrit Lorenzen-Schmidt, ohne ihre Beharrlichkeit, Zuverlässigkeit und ihren Ideenreichtum sind die bisherigen Ergebnisse in der Vereins- und Redaktionsarbeit nicht denkbar.
Dass der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 4. Dezember 2018 im Schloss Bellevue 14 Frauen und 14 Männer ausgezeichnet hat, die unter dem Motto „Zukunft braucht Erinnerung“ Hervorragendes geleistet haben, sehen wir auch als eine besondere Würdigung der Verdienste von Angrit Lorenzen-Schmidt im Bereich der Gedenk- und Erinnerungskultur sowie gelebter Demokratie. In der Laudatio zur Ehrung heißt es: „Geschichtswerkstätten sind bedeutende Akteure der deutschen Erinnerungslandschaft. Sie betreiben Geschichte von unten und verbinden großes ehrenamtliches Engagement mit hoher fachlicher Professionalität. So ist das auch in Rostock, wo Angrit Lorenzen-Schmidt 1995 den Verein ,Geschichtswerkstatt Rostock‘ mitgegründet hat und seit vielen Jahren dessen Geschäftsführerin ist. Ausstellungen des Vereins haben die Revolution 1848/49 in Norddeutschland, Zwangsarbeit im Ostseeraum und den friedlichen Umbruch 1989 zum Thema gemacht. Die Geschichtswerkstatt unterhält das Kröpeliner Tor als stadtgeschichtliches Begegnungszentrum, sie gibt die Zeitschrift ,Zeitgeschichte regional‘ heraus und hat 37 thematische Stadtrundgänge durch Rostock organisiert. Bei Angrit Lorenzen-Schmidt laufen alle Fäden dieser erfolgreichen Arbeit zusammen.“

 

(Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa.)

Kulturticket Rostock

Erstellt: 05.12.2018

Seit dem 1. Oktober 2018 besitzen die Studierenden der Universität Rostock das Kulturticket. Dieses berechtigt (unter anderem) zum kostenlosen Besuch der Ausstellungen im Kröpeliner Tor sowie aller öffentlicher Veranstaltungen der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. Die aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungen finden Sie unter der Rubrik „Termine“.