Neuigkeiten

Neues zu Ausstellungen und Veranstaltungen sowie weiteren Projektarbeiten

Sonderausstellung im Kröpeliner Tor

Erstellt: 04.02.2019

 

„Verboten und Verfolgt. Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der
DDR“. Eine Ausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Zusammenarbeit mit der
Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen
Diktatur (07. Februar bis 14.April)

„Die Bibelforscher waren eine Häftlingsgruppe in Ravensbrück, die eine geschlossene Überzeugungsgemeinschaft bildeten. [….] Ihre Kraft half ihnen, ihre menschliche Würde zu bewahren.“
(Margarete Buber-Neumann [1901-1989), 1940-1945 kommunistischer Häftling im KZ Ravensbrück, war Blockälteste bei den Bibelforscherinnen)

Die 2018 in der Gedenkstätte Ravensbrück erstmals gezeigte Ausstellung widmet sich Zeuginnen und Zeugen Jehovas, die im NS-Staat unter anderem im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert und später in der DDR erneut verfolgt waren.
Von völkischen und nationalsozialistischen Kreisen wurden die Bibelforscherinnen und Bibelforscher bereits in den 1920er Jahren als „jüdische Bolschewisten“, „Volksverräter“ und „Kommunisten“ verunglimpft.
Rund 2.800 deutsche Zeuginnen und Zeugen Jehovas sowie 1.400 aus den besetzen Ländern wurden als „Schutzhäftlinge“ der Gestapo in die Konzentrationslager deportiert. Im KZ Ravensbrück waren bis zur Befreiung 782 weibliche und 218 männliche Bibelforscher inhaftiert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die verfolgten Zeugen Jehovas in der Sowjetischen Besatzungszone als Opfer des Faschismus (OdF) anerkannt. Unmittelbar nach Gründung der DDR warf man ihnen jedoch „Kosmopolitismus“, „Boykotthetze“ und „Spionage für den Westen“ vor. Die Organisation wurde verboten, ihre Mitglieder verloren ihren Status als OdF und viele von ihnen wurden zu hohen Haftstrafen verurteilt. Nach Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in der DDR (1962) wurden Zeugen Jehovas wegen der Totalverweigerung des Wehrdienstes vor Gericht gestellt und verurteilt. In der Bundesrepublik wurden sie zwischen 1960 und 1969 ebenfalls verurteilt, wenn sie auch den Ersatzdienst ablehnten.

Bildunterschrift:
Zeuginnen Jehovas arbeiteten 1939/40 in den Anlagen der SS-Siedlung und beim Straßenbau, hier beim Beladen von Loren, SS-Foto 1941.
Quelle: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Foto-Nr. 1699.

Die neue Website der Geschichtswerkstatt

Erstellt: 12.11.2018

 

Liebe Besucherinnen und Besucher, herzlich willkommen auf den Seiten der Geschichtswerkstatt Rostock. Mit Freude präsentieren wir, nach langer Vorbereitungs- und Entwicklungszeit, die neue Homepage und hoffen auf Ihren Zuspruch. Und, wie es mit Neuentwicklungen so sein kann, hier und da haben sich kleine „Kinderkrankheiten“ versteckt und es sind zurzeit noch nicht alle Seiten in Gänze gefüllt. Wir arbeiten natürlich an der Optimierung sowie Vervollständigung und bitten um Ihr Verständnis, falls Sie in der nächsten Zeit noch auf kleine Fehler stoßen sollten.

Kulturticket Rostock

Erstellt: 05.10.2018

Seit dem 1. Oktober 2018 besitzen die Studierenden der Universität Rostock das Kulturticket. Dieses berechtigt (unter anderem) zum kostenlosen Besuch der Ausstellungen im Kröpeliner Tor sowie aller öffentlicher Veranstaltungen der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. Die aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungen finden Sie unter der Rubrik „Termine“.