Ärzte in Mecklenburg im Dritten Reich. Biographisches Lexikon sowie Studien zu Gesundheitsverhältnissen und Medizinalpolitik 1929 bis 1945
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Zwangsarbeit im Ostseeraum 1939-45

Erscheinungsdatum: 01.12.2006
Umfang: 94 Seiten
Preis: 9,80 Euro
Editorial
Vorwort
Rechtsradikalismus ist in Mecklenburg-Vorpommern ein sehr ernst zu nehmendes Problem. Die Geschichtswerkstatt Rostock e. V. hat mit dem Projekt „Zwangsarbeit im Ostseeraum 1939-45“ die Aufarbeitung eines historisch wichtigen Themas zur Präventionsarbeit genutzt. Vier Jahre lang haben die Projektmitarbeiter mit fast 200 Schülern an 13 Schulen in Mecklenburg-Vorpommern zusammengearbeitet. Das Ergebnis ist eine beeindruckende Ausstellung. Auf den 36 Tafeln kann nur ein kleiner Teil dessen präsentiert werden, was die SchülerInnen recherchiert, zusammengetragen und erarbeitet haben. Mit Fleiß und Geduld haben sie beispielsweise Zeitzeugen befragt, in Archiven und bei Privatpersonen nach Material und Informationen geforscht sowie authentische Orte der Zwangsarbeit aufgesucht. Sie haben sich nicht nur in die Thematik Zwangsarbeiter eingearbeitet, sondern einen Beitrag zur Geschichtsforschung in ihren Heimatorten geleistet. Das vorliegende Buch ist mehr als eine Reflektion der Ausstellung. Die Texte informieren über die wichtigsten Themenbereiche in Bezug auf Zwangsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern. Wichtig zum grundlegenden Verständnis sind die Definitionen der verschiedenen Begriffe wie Fremdarbeiter, Kriegsgefangener oder KZ-Häftling. Mehrere Kapitel geben Einblick in die Arbeits- und Lebensbedingungen sowie die Einsatzorte der Zwangsarbeiter. Bewegend sind die Forschungsergebnisse zur Situation von Kindern und Jugendlichen. Die Texte werden durch zahlreiche Abbildungen und Quellen sowie Auszüge aus Zeitzeugenberichten und statistische Darstellungen ergänzt. Dadurch ist die Dokumentation auch als Lehrmaterial geeignet. Allerdings sollten die Bilder und Dokumente bei der Arbeit mit Schülern nicht unkommentiert gelassen werden. In der Dokumentation gibt es mehrere Aufnahmen, die eindeutig der Propaganda dienten. „Zwangsarbeit im Ostseeraum 1939-45“ ist ein Kooperationsprojekt der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. mit der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern. Realisiert werden konnte es nur durch die finanzielle Unterstützung der „Stiftung demokratische Jugend“ im Rahmen von CIVITAS. Dieses Projekt der Bundesregierung „Jugend für Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus. Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ ist eines der wichtigsten Präventionsprojekte in Deutschland. Ohne die Unterstützung vieler Kooperationspartner und Institutionen im ganzen Land wäre eine erfolgreiche Umsetzung nicht möglich gewesen. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben! Grit StunnackInhalt
Vorwort
Teil A
Eine Wanderausstellung von Schülern für Schüler
Das Schülerprojekt
Von der Idee zur Realisierung des Projektes
Methoden
Ergebnisse und Erfahrungen
Teil B
Zwangsarbeiter in Mecklenburg und Vorpommern
Definition und Einführung
Entwicklung der Ausländerbeschäftigung in Mecklenburg-Vorpommern
Anzahl und Herkunft der im deutschen Ostseeraum eingesetzten Zwangsarbeiter
Anzahl der Zwangsarbeiter
Zusammensetzung nach Nationalitäten
Status von Zwangsarbeitern
Zivilisten
Kriegsgefangene
Häftlinge aus Konzentrationslagern
Kinder und Jugendliche als Zwangsarbeiter
Allgemeine Situation von Zwangsarbeiterkindern
Verschleppte Kinder und Jugendliche
In Deutschland geborene Kinder
Einsatzorte der Zwangsarbeiter
Industrie- und Rüstungsbetriebe
Städtische und staatliche Stellen
Handwerksbetriebe
Land- und Forstwirtschaft
Privathaushalte
Lebensbedingungen
Ernährung
Unterkünfte
Hygiene und ärztliche Versorgung
Kleidung und Schuhwerk
Liebe und Heirat
Widerstand und Bestrafung
Arbeitsbedingungen
Arbeitszeit
Arbeitsschutz
Lohnzahlungen
Freizeit und Urlaub
Anmerkungen
Danksagung
Bild- und Quellennachweis
Beilagege: Hörprojekt Zwangsarbeit im Ostseeraum
Miro & Milena. Durch Raum und Zeit

Erscheinungsdatum: 24.06.2022
Umfang: 64 Seiten
Preis: 8,00 Euro
Editorial
Miro und Milena bekommen ein unglaubliches Angebot: Eine Brille, die virtuelle Reisen ermöglicht! Schon bald stellen sie fest, dass ihnen damit neben spektakulären Orten auch Reisen in die Vergangenheit offenstehen. Doch die Freude darüber bleibt nicht lange ungetrübt, denn die Bande um den gewissenlosen Entführer Edvard Harrison heftet sich an die Fersen der Reisenden ...
Inhalt
Landesgeschichte als Comic
Rostock-Lexikon. Alles über die Hanse- und Universitätsstadt

Erscheinungsdatum: 22.06.2018
Umfang: 591 Seiten
Preis: 45,00 Euro
Editorial
VORWORT
Am 24. Juni 2018 feiert Rostock Geburtstag – 800 Jahre alt wird die Hanse- und Universitätsstadt dann sein. Natürlich ist sie älter, aber der erste schriftliche bzw. urkundliche Nachweis stammt von jenem Frühsommertag. Auch wenn das runde Jubiläum der altehrwürdigen Warnowstadt noch Jahre entfernt schien, trafen sich am 7. Oktober 2009 sieben Rostockerinnen und Rostocker im Hinstorff Verlag, um über die Erarbeitung eines stadtgeschichtlichen Lexikons zu sprechen. Zunächst wurde eine Redaktion gebildet. Unzählige Fragen galt es zu klären: der Umfang des Buches, die Anzahl, Länge und Struktur der Stichwörter, die Form der Bebilderung, die Auswahl der Autoren usw. Dabei kam es darauf an, nicht nur umfassend und faktenreich, sondern auch allgemeinverständlich die Geschichte einer Stadt über acht Jahrhunderte ausgewogen darzustellen. Angesichts der bevorstehenden Aufgaben war der Zeitpunkt 2009 nur auf den ersten Blick früh gewählt. Denn niemand der Anwesenden ahnte, dass die neun folgenden Jahre wie im Fluge vergehen würden. Insgesamt traf sich die Redaktion 94-mal, um Fragen zu besprechen und den Autor/innen unzählige Anmerkungen und Änderungsvorschläge zu unterbreiten. Die zum Teil nur kurzen oder ausführlicheren Beiträge von A wie Abel bis Z wie Zwinger befassen sich mit der Geschichte der Stadt und ihren wichtigen Persönlichkeiten. Die Bandbreite der Themen von den Anfängen bis zur Gegenwart Rostocks umfasst u.a. die Religions-, Kunst-, Bau-, Wirtschaft-, Verkehrs-, Bildungs-, Medizin- und Sportgeschichte. Das Lexikon enthält darüber hinaus zahlreiche Stichwörter über geologische und topografische Besonderheiten. Außerdem werden in diesem Nachschlagewerk alle Dörfer und Orte vorgestellt, die einst der Hansestadt angehörten oder im Verlauf der Jahrhunderte in ihren Besitz kamen. Einen besonderen Stellenwert nimmt in diesem Zusammenhang Warnemünde ein. Nicht zuletzt enthält diese Enzyklopädie Kurzbiografien von Frauen und Männern, die das Leben in der Stadt oder ihr Renommee in der Welt wesentlich prägten. Dabei wurden nur Personen berücksichtigt, die zum Redaktionsschluss bereits verstorben waren. Alle beteiligten 53 Lexikonautorinnen und -autoren gelten seit Jahren als ausgewiesene Kenner der Rostocker Stadtgeschichte und haben sich durch ihre berufliche und publizistische Tätigkeit einen Namen gemacht. Die Artikel spiegeln den derzeitigen Forschungsstand wider. Allerdings wurde bei der Erarbeitung der Stichwörter auch sichtbar, dass es zukünftig noch manchen weißen Fleck zu tilgen gilt. Eine besondere Herausforderung stellten komplexe Themen wie Architektur, Fischerei, Schifffahrt, Schule, Sport usw. dar. Diese, die Entwicklung der Stadt Rostock über Jahrhunderte wesentlich prägenden Bereiche, mussten auf einem begrenzten Raum ausgewogen bearbeitet werden. Angesichts der Wissensfülle, über die die Autorinnen und Autoren verfügen, eine nicht ganz leichte Aufgabe. Zu Dank ist das Redaktionsteam den Museen und Archiven der Stadt Rostock sowie zahlreichen Privatpersonen verpflichtet. Stellvertretend seien an dieser Stelle das Heimatmuseum Warnemünde (Christoph Wegner), das Kulturhistorische Museum Rostock (Annelen Karge), das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock (Dr. Kathrin Möller), das Archiv der Hansestadt Rostock (Bodo Keipke) und das Universitätsarchiv Rostock (Dr. Angela Hartwig, Dr. Antje Strahl) genannt. Der Dank der Redaktion gilt aber auch Angrit Lorenzen-Schmidt. Sie durchforstete intensiv alle Texte nach stilistischen, grammatikalischen und orthografischen Fehlern. Besonderer Dank ergeht an den Leiter der Redaktion Dr. Reno Stutz. Er leitete diese über den gesamten Zeitraum von neun Jahren, hielt den Kontakt zu den 52 Autorinnen und Autoren und übernahm mit den Redaktionsmitgliedern Bodo Keipke und Prof. Dr. Ernst Münch unermüdlich zusätzliche Recherchearbeiten. In enger Zusammenarbeit mit Annelen Karge, Bodo Keipke und Dr. Antje Strahl stellte Dr. Reno Stutz das Bildmaterial zusammen. Die letztendlich verwendeten mehr als 700 Abbildungen aus einem Pool von mehreren Zehntausend Fotos herauszufiltern und mit Bildunterschriften zu versehen, stellte einen gewaltigen Kraftakt dar. Gedankt sei zudem den Mitarbeitern des Hinstorff Verlages, insbesondere der Layouterin Beatrix Dedek. Diese stand vor der großen Herausforderung, die Fotos und Abbildungen einzufügen. Nach neun Jahren ist nunmehr mit der Unterstützung der Hansestadt Rostock ein stadtgeschichtliches Lexikon entstanden, in dem der Leser viel über den 8oo-jährigen Jubilar, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, erfährt.
Inhalt
Von apothecarii, physici und clystierweibern. Apotheker und Apotheken der Stadt Rostock in acht Jahrhunderten

Erscheinungsdatum: 01.01.2004
Umfang: 120 Seiten
Preis: 3,00 Euro
Editorial
Vorwort
Die Arzneiherstellung und der Handel mit Arzneimitteln haben eine vielhundertjährige Vergangenheit. Dem Apotheker wurde und wird ein besonderes berufliches Traditionsbewusstsein nachgesagt. Dieses zu erhalten und dort, wo es verloren zu gehen scheint, neu zu beleben, müsste deshalb eine fortlaufende Verpflichtung für jeden Pharmazeuten sein. Für Rostock ist eine pharmaziegeschichtliche Entwicklung in acht Jahrhunderten nachweisbar, über einen Zeitraum, wie ihn kaum eine andere Stadt unseres Landes aufweisen kann. Erhaltung und Pflege dieses Wissens ist für die Rostocker Apotheker eine früh erkannte Verpflichtung gewesen. Schon 1968 stellte eine Arbeitsgruppe von Mitarbeitern Rostocker Apotheken eine Übersicht zur Geschichte der Stadtapotheken zusammen. Drei Jahre später erschien in der „Pharmazeutischen Praxis“, zusammengestellt von PhR ERIKA BÖTTCHER, eine „Allgemeine Chronik über die Apotheken unserer Heimatstadt Rostock“. In den folgenden Jahren stimulierte die staatliche Leitung alle Apotheken zur Erarbeitung eigener Betriebschroniken, die dann 1976 vollständig vorlagen. Die Geschichte der drei ältesten Apotheken blieb jedoch im Wesentlichen unbekannt, da sie nicht mehr bestanden. Diese zu erkunden und alle Chroniken zu einer Gesamtdarstellung zusammenzufassen gelang endlich 1988 und lag ein Jahr später als gedruckte Broschüre vor. Ihre öffentliche Verbreitung unterblieb, da jetzt in der Wendezeit wesentliche Vorgaben und Zwänge der Darstellung und Interpretation über den Zeitraum 1961 bis 1989 fortfielen. Es sei erinnert an die „Anweisung über nichtverlagsgebundene örtliche Publikationstätigkeit“ des Ministers für Kultur der DDR vom 21.5.1984: Für die Herausgabe betriebsgeschichtlicher Veröffentlichungen ist das Einverständnis der Geschichtskommission der zuständigen Kreisleitung der SED erforderlich. Die Veröffentlichung von Gesamtdarstellungen zur Geschichte von Betrieben bedarf der Zustimmung des Sekretariats der jeweiligen Bezirksleitung der SED. Antragsteller auf Satz- bzw. Druckgenehmigung ist der Sekretär der BPO (Betriebsparteiorganisation H.S.) der SED. Nun nach einem weiteren Jahrzehnt und intensiver Überarbeitung des Zeitraumes der DDR-Pharmazie sollen meinen Berufskollegen und der interessierten Öffentlichkeit endlich „Rostocker Apotheker und Apotheken“ vorgestellt werden. Gedankt sei den Mitarbeitern des Rostocker Stadtarchivs sowie in besonderer Weise meinen langjährigen Apothekerkollegen, den Oberpharmazieräten Dr. HANS FELDMEIER und Dr. KURT SPANGENBERG für ihre ständige Hilfe, Beratung und Ermutigung. Allen Kollegen und Lesern sei bei der Lektüre Erinnerung, Besinnung, Ermunterung und auch Erheiterung gewünscht...
Inhalt
Vorwort
Rostocker Apotheker und Apotheken zwischen 1260 und 1571
Die Ratsapotheke in städtischer Verwaltung 1571-1635
Die Verpachtung der stadteigenen Ratsapotheken 1635-1789
Die Apotheken der Stadt in Privateigentum 1789-1945
Die Rostocker Apotheken während der antifaschistisch-demokratischen Umwälzung 1945-1949
Der Aufbau des staatlichen Apothekenwesens der Stadt 1949-1961
Das „sozialistische Apothekenwesen“ in Rostock 1961-1971
Rostocker Apotheken in der Phase der „Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft“ 1971-1989
Wende – Wandel – Privatisierung 1989/1990
Rostocker Apotheken zwischen Kokain und Kosmetik
Anhang


