Ärzte in Mecklenburg im Dritten Reich. Biographisches Lexikon sowie Studien zu Gesundheitsverhältnissen und Medizinalpolitik 1929 bis 1945
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Stadtlich. Historisches Selbstporträt – die Kröpeliner-Tor-Vorstadt in Rostock

Erscheinungsdatum: 01.01.2004
Umfang: 117 Seiten
Preis: 9,80 Euro
Editorial
Einführung
Vom 2. Oktober 2003 bis 7. März 2004 fand im Kulturhistorischen Museum (Kloster zum Heiligen Kreuz und Kröpeliner Tor) die vom Bürgerhaus KTV / Innenstadt erarbeitete Ausstellung „Stadtlich. Historisches Selbstporträt – die Kröpeliner-Tor-Vorstadt in Rostock“ statt. Drei Jahre lang erforschten die MitarbeiterInnen des Bürgerhauses zusammen mit den in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt Wohnenden und Arbeitenden die Geschichte ihres Stadtteils. Insgesamt 87 Mitstreiter, davon 34 Schüler, stöberten in eigenen und fremden Archiven, suchten nach Exponaten, führten Interviews. Durch die Mitglieder der Geschichtswerkstatt Rostock e.V., des Trägers des Bürgerhauses, bekamen sie fachliche Unterstützung. Mit dem Kulturhistorischen Museum und dem Büro grafikagenten fanden sie kompetente und engagierte Partner bei der musealen Umsetzung einer Unmenge von Material. Das Archiv der Hansestadt Rostock unterstützte die vorliegende Publikation. Im Mittelpunkt des Interesses standen immer die Aussagen der älteren Bewohner des Viertels. 28 Zeitzeugen konnten über das Arbeiten und Wohnen in der Vorstadt befragt werden. Sie möglichst viel zu Wort kommen zu lassen, ist ein wichtiges Anliegen gewesen. Das Projekt hat seinen Schwerpunkt ganz bewußt auf die Entstehungszeit der Kröpeliner-Tor-Vorstadt gesetzt. Es soll vermittelt werden, wie dieses Quartier im Zeitraum von 1880 bis 1914 entstand und allmähIich zu einer „Stadt in der Stadt“ heranwuchs. Dabei werden Einblicke in die verschiedenen Bereiche des Lebens gegeben. Es wird immer vom wiedererkennbaren Ort ausgegangen. Dabei sind die behandelten Themen nicht zuletzt durch die Forschungsinteressen der einzelnen Mitstreiter geprägt. An vielen Stellen sind auch Ausblicke auf spätere Zeiten möglich. Die jüngere Vergangenheit wird behandelt, wenn es für das Gesamtverständnis der Stadtteilentwicklung notwendig ist. Besonders erfreulich ist es, daß in die Ausstellung und das Buch viele unbekannte Fotos und Objekte Eingang fanden. Die meisten der insgesamt 64 Leihgeber sind Privatpersonen. Die Ausstellung „Stadtlich“ sahen insgesamt ca. 10.000 Besucher. Außerdem wurden die Angebote des Begleitprogramms rege genutzt. Dazu zählten die Führungen und Vorträge durch Mitglieder der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. sowie drei Themensonntage. Historische Kinderspiele wurden vorgeführt und mit den Besuchern ausprobiert, alte Gewerbetechniken von traditionellen Unternehmern des Viertels gezeigt sowie Möglichkeiten der Freizeitgestaltung in früheren Zeiten veranschaulicht.
Inhalt
Einführung
Geschichte der KTV
Eine neue Vorstadt, Neptunwerft, Brauerei, Gewerbe, Bauliche Entwicklung, Verkehr, Sozialfürsorge, Bevölkerung, Kindergärten und Schulen, Religiöses Leben, Politisches Leben, Freizeit
Zeitzeugen kommen zu Wort
Ilse Ebert, Erika Fäcks, Heinrich Gottschalk, Gerhard Grählert, Gertrud Grahl, Liselotte Haberkost, Gustav Heisenberg, Karl Jacobi, Rotraut Jokubait, Jürgen Karl, Jens Langer, Gerda Lindenberg, Helene Melcher, Charlotte Müller, Joachim Neetz, Eberhard Peters, Carl-AIfred Plothe, Christian Plothe, Margarete Pragst, Hannelore Rölle, Gerda Schuldt†, Heidemarie Schumacher, Käte Schröder, Hildegard Sperling, Eckard Stoyke, Erich Stübe, Wolfgang Wilken, Udo Winterfeldt
Unternehmerskizzen
Fleischerei Ahrndt, Foto Baarck, Uhren und Goldwaren Alfred Bekropat, Schneiderei Bössow, Korbwaren Falck, Bäckerei Hess, Uhren Höpfner, Fahrradhaus G. Jordan, Bäckerei Kentzler, Wäscherei Krohn, Uhren und Schmuck, Liebetreu, Pelzhaus Möller, Glaswerkstatt Plothe, Schuhmacherei Schippmann, Fleischerei Seibt, Glas Werner
Danksagung
Unsere Geschichte. Mitteilungen der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. | Heft 1

Erscheinungsdatum: 01.12.2014
Umfang: 46 Seiten
Preis: 3,00 Euro
Editorial
Vorbemerkung
Die Geschichtswerkstatt wurde 1995 gegründet, um verschiedenen historisch interessierten Laien und Fachhistorikern (akademisch ausgebildeten Historikern), die sich mit der Geschichte Rostocks (und Mecklenburg-Vorpommerns) beschäftigten, ein Dach zu bieten, unter dem sich in zwangloser Weise über Stadt-, Regional- und Landesgeschichte verständigt werden konnte. Zwar gab es bereits wieder den Verein für Rostocker Geschichte sowie Heimatvereine in der Stadt, und auch auf Landesebene hatte sich der Verein für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde nach 1990 wieder etablieren können. Auch der Landesheimatverband wurde für die Heimatfreunde geschaffen und konnte über lange Zeit u.a. durch Fortbildungsmaßnahmen zur Qualitätssteigerung von Lokalhistorikern, insbesondere im ländlichen Bereich, nützliche Arbeit leisten. Forschungsergebnisse wurden in den „Jahrbüchern des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde“, in den „Baltischen Studien“, in „Stier und Greif“ und zahlreichen Einzelpublikationen, u.a. auch der Historischen Kommission für Mecklenburg, vorgelegt. Aber die Geschichtswerkstatt wollte etwas anderes: Sie wollte die Trennung in Laienforschung und akademisch geschulte Spezialforschung aufheben, Zeitzeugen zum Bericht auffordern, historische Ereignisse der jüngsten und jüngeren Vergangenheit durch eine Geschichtsarbeit von unten besser verständlich machen. Ein beispielhaftes Projekt der Geschichtswerkstatt war dann die über lange Zeit und unter Beteiligung zahlreicher Zeitzeugen vorbereitete Ausstellung „Stadtlich“ über die Kröpeliner-Tor-Vorstadt in Rostock, die im Kulturhistorischen Museum gezeigt wurde und eine breite Resonanz in der Bevölkerung erfuhr. Ein anderes exemplarisches Projekt ist die Dauerausstellung zur historischen Stadtbefestigung Rostocks in einer dafür bestens geeigneten Baulichkeit: dem Kröpeliner Tor, das der Verein seit 2005 als stadtgeschichtliches Begegnungszentrum betreibt. Zahlreiche Aktivitäten gehen von der Geschichtswerkstatt aus: Sie veranstaltet Stadtrundgänge allgemein stadtgeschichtlicher Art, aber vor allem diverse themenorientierte Führungen; dabei werden auch für die steigende Zahl von Schiffsrundreisenden aus dem Ausland englischsprachige Führungen angeboten. Die stadtgeschichtlichen Einzelthemen gewidmeten Geschichtssalons bieten interessante Vorträge mit offener Diskussionsatmosphäre. Die Beteiligung an den „Tagen des offenen Denkmals“ – ebenfalls mit Fachvorträgen – soll Rostocker und Besucher auf die Besonderheit des mittelalterlichen Stadttores und seiner Umgebung aufmerksam machen. Für die zeitgeschichtliche Forschung des Landes hat sich die von der Geschichtswerkstatt seit 1997 herausgegebene Halbjahresschrift „Zeitgeschichte regional. Mitteilungen aus Mecklenburg-Vorpommern“ zum unverzichtbaren Austausch- und Informationsorgan entwickelt. Natürlich ist die Arbeit einer Geschichtswerkstatt eher auf die jüngste und jüngere Vergangenheit orientiert, denn das, woran sich die Menschen noch erinnern können oder was sie mittelbar aus Erzählungen ihrer Eltern und Verwandten bzw. aus den Fotoalben ihrer Familien kennen, ist auf die letzten 90 Jahre begrenzt. Stadtgeschichte ist aber mehr und hat eine viel größere Tiefe. Auch das soll in der Arbeit der Geschichtswerkstatt eine Rolle spielen. Deshalb legen wir jetzt neu unser Mitteilungsblatt vor, das über die aktuelle Arbeit der Geschichtswerkstatt informieren soll und gleichzeitig kleine historische Beiträge zur Geschichte der Stadt und ihres Umlandes bieten wird. Wir hoffen, dass es bei den Mitgliedern und Freunden der Geschichtswerkstatt, aber auch bei allen anderen Geschichtsinteressierten freundliche Aufnahme findet. Dr. Ingo Koch Angrit Lorenzen-Schmidt Vorsitzender GeschäftsführerinInhalt
Vorbemerkung
Tätigkeitsbericht der Geschichtswerkstatt Rostock e.V./Kröpeliner Tor für das Jahr 2013
Ideen für den Ausbau des Kröpeliner Tors
Thematische Führungen der Geschichtswerkstatt
Die Rostocker Stadtbediensteten 1670 und ihre Jahresgehälter
Planungen der Geschichtswerkstatt für 2015
Unsere EhrenamtlerInnen
Demokratische Geschichte(n). Weitere Gedanken zum 800jährigen Stadtjubiläum
Ein Rostocker erfindet das Kellnermesser (1883)
Die Geschichte der Kröpeliner Straße – ein Beispiel für Veränderungsprozesse in der Stadt
Die bisherigen Geschichtssalons der Geschichtswerkstatt
Zum technischen Denkmal „MS Stubnitz“. Die Rolle des Schiffes im Hochseefischfang der DDR
Zahl dieser Ausgabe: 948
Vereinsfahrt nach Ratzeburg und Schlagsdorf (19.-21. September 2014)
Unsere Autoren
Impressum
B. 304. Französische Geistliche in einem Rostocker Kriegsgefangenenlager – eine Chronik 1941-1945

Erscheinungsdatum: 01.01.2003
Umfang: 173 Seiten
Preis: 6,90 Euro
Editorial
Vorwort
„22. Dezember 1998
Sehr geehrter Herr Dr. Stutz.
Vor 2 Monaten etwa hatte mein Schulfreund Gernot Eschenburg aus Warnemünde in der ‚OZ‘ über ihr Projekt gelesen und daraufhin das Heft Nr. 5 ‚Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter zwischen Warnow und Barthe‘ erworben und mir ein Exemplar zugeschickt mit der Bemerkung, Sie seien möglicherweise an dem Kriegsgefangenenlager B 304 in der Düne zwischen Warnemünde und Markgrafenheide interessiert, über das man im Heft nichts las. (...) Die meisten Ehemaligen aus dem B 304 sind inzwischen hoch in den Achtzigern und verkehren noch brieflich untereinander bzw. via ,La cloche‘, die heute noch zweimal jährlich erscheinende Lagerzeitung. Darin steht nichts mehr von geschichtlichem Belang, aber lesenswert ist, wenn man Französisch kann, das Album, das die Kameraden gleich nach 45 druckten und bebilderten. Es enthält minutiös die Geschichte des Lagers, basierend auf Tagebuchaufzeichnungen des einen oder anderen mit den jeweiligen Entstehungsdaten, dazu Betrachtungen, Gedichte, aber auch die Geschichten besonders bewegender Ereignisse der 5jährigen Klausur. Ich könnte Ihnen das ,Buch‘ leihen.
Klaus Dördelmann“
Gerade hatte die Geschichtswerkstatt Toitenwinkel ihr „Zwangsarbeiterheft“ herausgeben – die 1.000er Auflage drohte bereits zur Neige zu gehen –, als diese Offerte eintraf. Wie hatten sich die Autoren des Heftes gemüht, aus dem verstreuten und dünnen Material (vieles wurde bis 1945 vernichtet) ein Bild über dieses dunkle Kapitel mecklenburg-vorpommerscher Geschichte auszuarbeiten. Mit dem Angebot bestand nunmehr die Möglichkeit, in eine mehrere hundert Seiten starke Kriegsgefangenenchronik Einblick zu nehmen. Ein einmaliger Glücksumstand, wie man ihn als Historiker nur sehr selten erlebt. Seitdem sind vier Jahre vergangen, und es kann nun endlich das Ergebnis – eine kommentierte Übersetzung der Lagerchronik – vorgelegt werden. Bis zum Druck galt es zahlreiche Klippen zu umschiffen: Auflösung der Geschichtswerkstatt Toitenwinkel, Suche eines Übersetzers, Einwerben der Mittel, Publikationsmöglichkeit etc. Dank der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und der Hansestadt Rostock liegt nunmehr ein einmaliges Zeitdokument vor – die Geschichte eines Kriegsgefangenenlagers aus der Sicht seiner Insassen. Ihre Schilderungen ermöglichen einen bisher nahezu unbekannten Blick auf die Rostocker und ihre Stadt zwischen 1941 und 1945. Es ist die Sicht französischer Militärgeistlicher, die 1940 in Gefangenschaft gerieten und auf der Hohen Düne inhaftiert wurden. Nachvollziehbar ist ihr Haß auf die Deutschen, verständlich ihr Zynismus und ihre Schadenfreude, wenn die Alliierten Rostock bombardierten. Trotz dieses die gesamte Chronik durchziehenden Grundgestus’ sind aber auch Passagen der Differenzierung enthalten. Die Deutschen werden sehr wohl nicht pauschal betrachtet, die alliierte Bombardierungsstrategie wird kritisch hinterfragt und die Haltung französischer Militärangehöriger gegenüber deutschen Gefangenen verurteilt, um nur einige Beispiele zu nennen. Hoch interessant ist auch die Sicht auf die Befreier, die Rote Armee. Die Geschichtswerkstatt Rostock und die Herausgeber danken allen, die die Entstehung des Buches mit Rat und Tat förderten. Dank schulden wir Abbé Michel de Gastines (Montmirail), Klaus Dördelmann (Köln), Gernot Eschenburg (Rostock), Florian Ostrop (Wismar), Kathrin Möller (Schwerin) und Angrit Weber (Rostock). Zu großem Dank sind wir Dr. Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt (Glückstadt) verplichtet, der in aufopferungsvoller Intensität das Projekt, insbesondere die Übersetzung, begleitete. Unser Dank gilt aber auch dem Archiv der Hansestadt Rostock, insbesondere Dr. Karsten Schröder, für die Möglichkeit, die vorliegende Chronik in der Schriftenreihe des Stadtarchivs zu veröffentlichen.
Dr. Arnaud Liszka, Dr. Reno Stutz
Inhalt
Zum Geleit (Michel de Gastines)
Vorwort (Arnaud Liszka, Reno Stutz)
Zur Zwangsarbeit für den NS-Staat in Mecklenburg. Eine Einführung (Florian Ostrop)
Chronik. 1941-1945
Rostock-Lexikon. Alles über die Hanse- und Universitätsstadt

Erscheinungsdatum: 22.06.2018
Umfang: 591 Seiten
Preis: 45,00 Euro
Editorial
VORWORT
Am 24. Juni 2018 feiert Rostock Geburtstag – 800 Jahre alt wird die Hanse- und Universitätsstadt dann sein. Natürlich ist sie älter, aber der erste schriftliche bzw. urkundliche Nachweis stammt von jenem Frühsommertag. Auch wenn das runde Jubiläum der altehrwürdigen Warnowstadt noch Jahre entfernt schien, trafen sich am 7. Oktober 2009 sieben Rostockerinnen und Rostocker im Hinstorff Verlag, um über die Erarbeitung eines stadtgeschichtlichen Lexikons zu sprechen. Zunächst wurde eine Redaktion gebildet. Unzählige Fragen galt es zu klären: der Umfang des Buches, die Anzahl, Länge und Struktur der Stichwörter, die Form der Bebilderung, die Auswahl der Autoren usw. Dabei kam es darauf an, nicht nur umfassend und faktenreich, sondern auch allgemeinverständlich die Geschichte einer Stadt über acht Jahrhunderte ausgewogen darzustellen. Angesichts der bevorstehenden Aufgaben war der Zeitpunkt 2009 nur auf den ersten Blick früh gewählt. Denn niemand der Anwesenden ahnte, dass die neun folgenden Jahre wie im Fluge vergehen würden. Insgesamt traf sich die Redaktion 94-mal, um Fragen zu besprechen und den Autor/innen unzählige Anmerkungen und Änderungsvorschläge zu unterbreiten. Die zum Teil nur kurzen oder ausführlicheren Beiträge von A wie Abel bis Z wie Zwinger befassen sich mit der Geschichte der Stadt und ihren wichtigen Persönlichkeiten. Die Bandbreite der Themen von den Anfängen bis zur Gegenwart Rostocks umfasst u.a. die Religions-, Kunst-, Bau-, Wirtschaft-, Verkehrs-, Bildungs-, Medizin- und Sportgeschichte. Das Lexikon enthält darüber hinaus zahlreiche Stichwörter über geologische und topografische Besonderheiten. Außerdem werden in diesem Nachschlagewerk alle Dörfer und Orte vorgestellt, die einst der Hansestadt angehörten oder im Verlauf der Jahrhunderte in ihren Besitz kamen. Einen besonderen Stellenwert nimmt in diesem Zusammenhang Warnemünde ein. Nicht zuletzt enthält diese Enzyklopädie Kurzbiografien von Frauen und Männern, die das Leben in der Stadt oder ihr Renommee in der Welt wesentlich prägten. Dabei wurden nur Personen berücksichtigt, die zum Redaktionsschluss bereits verstorben waren. Alle beteiligten 53 Lexikonautorinnen und -autoren gelten seit Jahren als ausgewiesene Kenner der Rostocker Stadtgeschichte und haben sich durch ihre berufliche und publizistische Tätigkeit einen Namen gemacht. Die Artikel spiegeln den derzeitigen Forschungsstand wider. Allerdings wurde bei der Erarbeitung der Stichwörter auch sichtbar, dass es zukünftig noch manchen weißen Fleck zu tilgen gilt. Eine besondere Herausforderung stellten komplexe Themen wie Architektur, Fischerei, Schifffahrt, Schule, Sport usw. dar. Diese, die Entwicklung der Stadt Rostock über Jahrhunderte wesentlich prägenden Bereiche, mussten auf einem begrenzten Raum ausgewogen bearbeitet werden. Angesichts der Wissensfülle, über die die Autorinnen und Autoren verfügen, eine nicht ganz leichte Aufgabe. Zu Dank ist das Redaktionsteam den Museen und Archiven der Stadt Rostock sowie zahlreichen Privatpersonen verpflichtet. Stellvertretend seien an dieser Stelle das Heimatmuseum Warnemünde (Christoph Wegner), das Kulturhistorische Museum Rostock (Annelen Karge), das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock (Dr. Kathrin Möller), das Archiv der Hansestadt Rostock (Bodo Keipke) und das Universitätsarchiv Rostock (Dr. Angela Hartwig, Dr. Antje Strahl) genannt. Der Dank der Redaktion gilt aber auch Angrit Lorenzen-Schmidt. Sie durchforstete intensiv alle Texte nach stilistischen, grammatikalischen und orthografischen Fehlern. Besonderer Dank ergeht an den Leiter der Redaktion Dr. Reno Stutz. Er leitete diese über den gesamten Zeitraum von neun Jahren, hielt den Kontakt zu den 52 Autorinnen und Autoren und übernahm mit den Redaktionsmitgliedern Bodo Keipke und Prof. Dr. Ernst Münch unermüdlich zusätzliche Recherchearbeiten. In enger Zusammenarbeit mit Annelen Karge, Bodo Keipke und Dr. Antje Strahl stellte Dr. Reno Stutz das Bildmaterial zusammen. Die letztendlich verwendeten mehr als 700 Abbildungen aus einem Pool von mehreren Zehntausend Fotos herauszufiltern und mit Bildunterschriften zu versehen, stellte einen gewaltigen Kraftakt dar. Gedankt sei zudem den Mitarbeitern des Hinstorff Verlages, insbesondere der Layouterin Beatrix Dedek. Diese stand vor der großen Herausforderung, die Fotos und Abbildungen einzufügen. Nach neun Jahren ist nunmehr mit der Unterstützung der Hansestadt Rostock ein stadtgeschichtliches Lexikon entstanden, in dem der Leser viel über den 8oo-jährigen Jubilar, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, erfährt.


