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Zuerst waren wir neun geschichtsinteressierte Frauen und Männer, die sich im März 1995 in der Geschichtswerkstatt Rostock zusammenfanden. Heute sind wir immer noch mehr als 20 Enthusiasten, die nach wie vor zu der Aussage stehen, mit der wir damals angetreten sind: Wir wissen noch viel zu wenig darüber, wie die Menschen in der Vergangenheit gearbeitet, gefeiert, getrauert, sich für oder gegen politische Veränderungen engagiert, sich für oder gegen ihre Mitbürger eingesetzt haben oder wie sie versuchten, auch in Zeiten von Unterdrückung und Verfolgung ganz einfach durchzukommen. Unser Engagement in der Geschichtswerkstatt soll eine Brückenfunktion zwischen der akademischen Forschung und den Bedürfnissen von interessierten Menschen ohne akademische Ausbildung erfüllen, über die Anregungen in beide Richtungen erfolgen können.
Wie wir versuchen, diesen Anspruch umzusetzen, wofür wir uns engagieren, wofür wir Zeit und Leidenschaft einsetzen, ist auf den folgenden Seiten dargestellt.

 

Aktuelles Programm Stadtrundgänge:

Mittwoch, 2. August, 17 Uhr:

Stadtrundgang „Unterwegs im Lindenpark“ / Treff: Kröpeliner Tor
Gerd Hosch wird Rostockern und Besuchern der Stadt die Entwicklung des Parks vom Alten Friedhof der Stadt zur Grünanlage verdeutlichen und dabei sowohl auf noch erhaltene Zeugnisse der Friedhofskultur als auch auf botanische Besonderheiten eingehen. Auch wird der Jüdische Friedhof besucht.

Der Rundgang kostet 5 Euro (ermäßigt 4Euro) pro Person.

 

Mittwoch, 9. August, 17 Uhr:

Stadtrundgang „7 auf einen Streich – Geschichten um die Rostocker 7“ / Treff: Kröpeliner Tor
mit Ole Drusche
Vieles von den Merkmalen der Rostocker 7, von Peter Lindenberg im 16. Jahrhundert erstmals beschrieben, ist bis heute erhalten geblieben. Auch als Glückszahl ist die Rostocker 7 bekannt.
Auf einem Spaziergang für Groß und Klein werden die Besucher erfahren, welches die Rostocker „Kenneworden“ wirklich waren.

Der Rundgang kostet 5 Euro (ermäßigt 4Euro) pro Person.

 

Sonntag, 13. August, 11 Uhr:

Stadtrundgang „Steine erzählen Geschichte(n) – Backsteingotik in Rostock“ / Treff: Kröpeliner Tor
mit Gundula Mehnert
Auf Schritt und Tritt begegnet dem Spaziergänger auch in Rostock leuchtend roter Backstein. Auf einer Führung durch die alte Stadt erfahren die Teilnehmer u.a., wie aus einem Klumpen Lehm ein Ziegel wurde. Es wird gezeigt, welch große Kulturleistungen und einzigartige Gebäude der Backsteingotik durch die Kühnheit und den Tatendrang der damaligen Baumeister entstanden, die noch heute bestaunt werden können.

Der Rundgang kostet 5 Euro (ermäßigt 4Euro) pro Person.

 

Mittwoch, 16. August, 17 Uhr:

Stadtrundgang „Geschichte der Steintorvorstadt von Rostock“ / Treff: Kröpeliner Tor
mit Gerd Hosch
Auf dem Spaziergang, der das namensgebende Tor mit seiner Umgebung, aber auch das Areal des Güterbahnhofs und des Villenviertels umfasst und am Hauptbahnhof endet, soll neben der Baugeschichte vor allem im Vordergrund der Betrachtung stehen, wer in der Vorstadt wohnte und wie es sich dort lebte.

Der Rundgang kostet 5 Euro (ermäßigt 4Euro) pro Person.

 

Sonnabend, 19. August, 14 Uhr:

Stadtführung „Ein Rundgang durch die Rostocker Marienkirche“ / Treff: Eingangsbereich Marienkirche
Rostocker und Besucher der Stadt erfahren von Gundula Mehnert viel Wissenswertes über die Geschichte und die heutige Innenausstattung des gotischen Bauwerkes. Eine ausführliche Erklärung der berühmten Astronomischen Uhr ist mit im Rundgang inbegriffen.

Der Rundgang kostet 5 Euro (ermäßigt 4Euro) pro Person.

 

Mittwoch, 23. August, 17 Uhr:

Stadtrundgang: „Spaziergang durch Rostocks Nördliche Altstadt“ / Treff: Kröpeliner Tor
mit Gundula Mehnert

Der Rundgang kostet 5 Euro (ermäßigt 4Euro) pro Person.

 

Sonntag, 27. August, 11 Uhr:

NEU! Rundgang „Wie Rostock evangelisch wurde. Reformation, Kirchen und Klöster in der Hansestadt“ / Treff: Kröpeliner Tor
mit Ingrid Schlabinger

Der Rundgang kostet 5 Euro (ermäßigt 4Euro) pro Person.

 

Mittwoch, 30. August, 17 Uhr:

Stadtrundgang „Unterwegs in Gehlsdorf“ / Treff: Fähranleger Gehlsdorf
Gerd Hosch führt die Besucher durch die schon früher beliebte Wohngegend, die noch heute einige schöne Villen und Parkanlagen vorzuweisen hat. Es geht aber auch um Segelklubs, Ausflugslokale, Brücken, Kliniken und soziale Einrichtungen, die den Rostocker Stadtteil prägten, der bis 1934 ein eigenständiges Dorf an der Warnow war.

Der Rundgang kostet 5 Euro (ermäßigt 4Euro) pro Person.

 

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