Zuerst waren wir neun geschichtsinteressierte
Frauen und Männer, die sich im März 1995 in der
Geschichtswerkstatt
Rostock zusammenfanden. Heute sind wir immer
noch mehr als 20 Enthusiasten, die nach wie vor zu der Aussage
stehen, mit der wir damals angetreten sind: Wir wissen noch
viel zu wenig darüber, wie die Menschen in der Vergangenheit
gearbeitet, gefeiert, getrauert, sich für oder gegen
politische Veränderungen engagiert, sich für oder
gegen ihre Mitbürger eingesetzt haben oder wie sie versuchten,
auch in Zeiten von Unterdrückung und Verfolgung ganz
einfach durchzukommen. Unser Engagement in der Geschichtswerkstatt
soll eine Brückenfunktion zwischen der akademischen Forschung
und den Bedürfnissen von interessierten Menschen ohne
akademische Ausbildung erfüllen, über die Anregungen
in beide Richtungen erfolgen können.
Wie wir versuchen, diesen Anspruch umzusetzen, wofür
wir uns engagieren, wofür wir Zeit und Leidenschaft einsetzen,
ist auf den folgenden Seiten dargestellt.
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